Mit Gipsbein zum Unternehmertag: Tapfere Referentin in Scheyern

Scheyern (intv) Eigentlich hätte der Präsident selbst sprechen sollen. Doch dem kam ein wichtiger Termin dazwischen. Deshalb reiste dann seine Vertreterin nach Scheyern. Ihr gebrochenes Bein hielt die Vizepräsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) nicht davon ab, ihr Ehrenamt wahrzunehmen. Angela Inselkammer erläuterte den über 300 Unternehmern aus dem gesamten Landkreis Pfaffenhofen, wie man einen Nachfolger für Familienbetriebe finden kann. Die Betriebsnachfolge war das zentrale Thema beim dritten großen Unternehmertag im Landkreis Pfaffenhofen. Organisiert vom Kommunalunternehmen Strukturentwicklung, der auch den Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) eingeladen hatte. Alfred Gaffal stellte dar, dass in den nächsten vier Jahren 135.000 Unternehmen in Deutschland einen Nachfolger brauchen. Fast 24.000 davon in Bayern. Jahr für Jahr hängen 60.ooo Arbeitsplätze davon ab, ob diese anstehende Betriebsnachfolge gelingt. Langfristige Planung und effiziente Beratung seien die Schlüssel dafür, so der vbw-Präsident. Alfred Gaffal sprach sich im renovierten Saal der Klostergaststätte auch dafür aus, die Verschonungsregeln bei der Erbschaftssteuer beizubehalten.