Mindestlohn, Tanken, Krankenversicherung: was sich im neuen Jahr ändert.

Neues Jahr, neue Gesetze. Ob für Autofahrer, Eltern oder Arbeitnehmer: 2019 ändert sich wieder einiges. Die wichtigsten Neuerungen, die sich zum Jahreswechsel und im Laufe des Jahres ergeben, haben wir für Sie zusammengefasst.

Verkehr
Ab kommendem Frühjahr gibt es EU-weit neue Tanksymbole, damit man auch ohne Sprachkenntnisse sofort den richtigen Sprit findet. Allwetterreifen müssen wegen der Winterreifenpflicht in Deutschland seit 2018 auch das Schneeflockensymbol tragen, das M+S Zeichen alleine reicht nicht aus. Bei einem Unfall zahlt sonst ab 2019 die Versicherung nicht mehr. Zudem setzen immer mehr Städte Dieselfahrverbotszonen für Euro 5 und schlechter um. Die LKW Maut steigt um rund ein Drittel an.

Job
Arbeitnehmer können sich gleich mehrfach freuen. Der Mindestlohn steigt von 8.84€ auf 9.19€. Die Krankenversichrungsbeiträge bleiben bei 14,6%, allerdings teilen sich Arbeitnehmer und -geber die Kosten dafür. Menschen mit einem Midijob können ab Juli bis zu 1300€, statt bisher 850€ verdienen ohne höhere Beiträge zahlen zu müssen. Minijobber bzw. kurzfristig Beschäftigte dagegen können statt der bisherigen 70 Tage nur noch 50 Tage arbeiten, bevor Sozialversicherungsbeiträge fällig werden.

Geld
Auch in finanzieller Sicht tut sich 2019 einiges. Telefonate ins EU-Ausland dürfen ab Mai nur noch maximal 19ct/Minute kosten, SMS maximal 6ct. Eltern bekommen 10€ mehr Kindergeld pro Sprössling und Trennungskindern steht mehr Unterhalt zu. Auch die ältere Generation bekommt dank steigender Renten und Mütterrente nun mehr Geld.

Sonstiges
Ganz allgemein soll ein neues Verpackungsgesetz die Recyclingquoten steigern. Das dritte Geschlecht ist ab Neujahr offiziell und die Mietpreisbremse wird verschärft.