Millionenschweres Projekt

Schrobenhausen (intv) In der Innenstadt beginnen im Juni die ersten Arbeiten für den Caritas Neubau. Für die Schrobenhausener heißt das, Abschied nehmen von den Parkplätzen in der Bartengasse. Am Montag konnten sich interessierte Bürger über das Vorhaben informieren. Und das Interesse war groß, viel größer als der Verein angenommen hatte. Die Bauarbeiten im Stadtzentrum beschäftigen viele Bürger. Für die Caritas ist die zentrale Lage ideal.

„Zum einen weil es direkt in der Stadtmitte ist und zum anderen, weil wir mit dieser Lage auch zum Ausdruck bringen wollen, dass Menschen in benachteiligten Situationen, nicht an den Rand gedrängt werden sollen.“, erklärt Caritasverband Geschäftsführer Hans-Peter Wilk.

Im Juni 2015 hat der Sozialverband das Gelände in der Bartengasse und zusätzlich einige leerstehende Gebäude in der Bräuhiasengasse gekauft. Dort soll nun ein großes Caritaszentrum entstehen. Kostenpunkt: drei Millionen Euro. Der Verein rechnet dabei mit Zuschüssen in Höhe von einer Million Euro. Den jetzigen Sitz im Hitl-Haus möchte der Verband nach dem Umzug freigeben.

„Dort haben wir zurzeit rund 25 Mitarbeiter. Eigentlich gibt es aber nur Platz für sechs bis sieben Leute. Auch in der Tagesstätte ist alles sehr beengt. Das ist auch für die Klienten sehr belastend.“, beschreibt Elisabeth Teschermacher, 1. Vorsitzendes des Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen.

Das soll sich jetzt ändern. Im Neubau werden die Tagesstätte, alle Zuverdienstprojekte, Büros und auch ein öffentlicher Begegnungsraum untergebracht. Während der Bauarbeiten sollte es laut Teschemacher zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ende 2018, Anfang 2019 soll der Bau fertig sein. Neue Stellen sind mit dem Neubau aber nicht geplant. Den Bauantrag hat die Caritas bereits gestellt. In seiner Sitzung am 2. Mai muss jetzt nur noch der Stadtrat zustimmen.