miba nicht mehr zeitgemäß: IN-City will Gewerbeschau aus der Stadt haben

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Ingolstadt (intv) Nach dem plötzlichen Tod von Heinrich Sandner im vergangenen Jahr, steht die Zukunft der Mittelbayerischen Ausstellung miba auf der Kippe. Die Witwe des Messemachers hat siganalisiert, dass es die Gewerbeschau auch in den kommenden Jahren in Ingolstadt geben soll. Ein Datum steht dafür sogar auch schon fest: Im April 2019, so steht es auf der Homepage der miba. Ob die Ausstellung allerdings wieder nach Ingolstadt kommt, ist noch völlig offen. Jetzt hat sich der Stadtmarketingverein IN-City zu Wort gemeldet.

Eine neuntägige Gewerbeschau mitten in einer Großstadt, das ist nicht mehr zeitgemäß, so sieht es der Ingolstädter Verein IN-City. Die Besucher der miba würden nicht in die Innenstadt übergehen, so der Vereinsvorstand Thomas Deiser. Dazu fallen während der Gewerbeschau über 1400 Parkplätze auf dem Volksfestplatz weg. Geht es nach IN-City, sollte es entweder keine miba mehr geben, oder eine deutlich kleinere und kürzere.

Mit dieser Auffassung ist der Innenstadtmarketingverein nicht allein. Auch SPD und Freie Wähler haben bereits geäußert, dass die miba möglicherweise aus der Stadt soll. Die neue Messechefin Gertrud Liedtke-Sandner hat selbst Kontakt mit den Stadtratsfraktionen aufgenommen. Ihr sei das Parkplatzproblem bekannt. Sie könne sich vorstellen, dass auch während der Messe Parkplätze auf dem Volksfestplatz zur Verfügung stehen. Liedtke-Sandner erinnerte aber auch an die Einnahmen für die Stadttochter IFG – wohl 70.000 Euro – die bei einer Verlegung der miba wegfallen könnten. Der Tagesordnungspunkt miba wird voraussichtlich bei der nächsten Stadtratssitzung Anfang Dezember auf der Agenda stehen.