Mehr Platz für Kreativität

Ingolstadt (intv) Ob Architektur, Musik, Kunst oder Werbung – die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine vielfältige und nicht zu unterschätzende Branche. Ihr gehören sowohl Freiberufler wie Künstler, als auch Kleinstunternehmer wie Galeristen an. In Ingolstadt waren es 2013 bereits 585 Unternehmen. Und doch fehlt oftmals die Wertschätzung, das haben die Teilnehmer der IFG-Diskussionsrunde offenkundig bemängelt. In einer wirtschaftlich so boomenden Region wie Ingolstadt muss nämlich auch Platz für Kultur und Kreativität sein.

Auch Oberbürgermeister Christian Lösl  ist dieser Meinung, er bezeichnet die Kultur- und Kreativszene in Ingolstadt als quirrlig, die die Stadt bereichert. Und auch er sieht Handlungsbedarf: „Ob das Räumlichkeiten sind, oder Ansprechpartner, das gibt es wesentliche Themen, die wir verbessern müssen, damit auch die Kultur- und Kreativwirtschaft hier in Ingolstadt eine Chance hat zu gedeihen.“

Er sieht vor allem das geplante Digitale Gründerzentrum als Ideenschmiede und Hoffnungsträger für die Stadt, Gründer und innovative Köpfe nach Ingolstadt zu holen und an die Region zu binden.