zur sache

Der Aufschrei war zu erwarten. Wie immer, wenn eine

Richtlinie aus Brüssel das bayerische Selbstverständnis in Frage stellt.

Da poltert Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer schnell über Zentralismus und Bürokratismus der EU. Diesmal zielte der Zorn Seehofers auf die sogenannte Konzessionsrichtlinie, die in Ausnahmefällen den Weg zur Privatisierung der Wasserversorgung ebnet. Beim Wasser hört in Bayern bekanntlich der Spaß auf. So ist die Ablehnung über alle politischen Grenzen hinweg

eindeutig. Die Frage Handelsgut oder Menschenrecht stellt sich bei

uns nicht und das soll sich auch nicht ändern.