Weltalzheimertag

Die Zahl lässt aufhorchen: In Bayern leben zur Zeit 230 000 Menschen mit Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen. Die Tendenz steigt, die Bemühungen die Gesellschaft dafür zu sensibilisieren auch. Eine Bestandsaufnahme gab es am heutigen „Weltalzheimertag“ in Ingolstadt „Was geht, was bleibt “ heißt die Ausstellung, die bis 18.Oktober kompakt auf die Erscheinungsformen, die Ursachen und die Hilfsmöglichkeiten für Angehörige hinweist. Denn die tragen bei häuslicher Pflege eine schwere Last. Dank verschiedener Institutionen wie der Alzheimer-Gesellschaft und der Ingenium- Stiftung finden Betroffene kompetente Anlaufstellen. In fast 16 Jahren ist dort ein Erfahrungsschatz angewachsen, von dem alle profitieren können. „Nicht daheim bleiben sondern selbstbewusst auftreten“ so der Rat von Ehrengast Melanie Huml. Demenz darf kein Tabu-Thema bleiben, so die bayerische Gesindheits- und Pflegeministerin bei der Ausstellungseröffnung.