VfB Eichstätt verliert gegen 1. FC Schweinfurt 05

Eichstätt (intv) Den größten Erfolg der Vereinsgeschichte haben die Eichstätter schon vor der Partie eingetütet. Kommende Saison spielt das Team als Bayerischer Amateurmeister im DFB-Pokal. Das Ziel für die letzten vier Spiele: als Tabellenführer die Saison beenden und die Siegesserie ausbauen. Die letzten sechs Spiele konnte Eichstätt allesamt gewinnen.

Am Samstag traf der VfB auf den 1. FC Schweinfurt 05. Das Team, das die Eichstätter vergangenen Montag mit der Niederlage zuhause gegen Burghausen, zum Amateurmeister gemacht hat. Es war das Duell des Tabellenzweiten gegen den Vierten. Und wo Spitzenspiel drauf stand, war Spitzenspiel drin.

Eichstätt stand hoch, ging früh drauf und spielte schnörkellos nach vorne. One-Touch-Fußball, der belohnt wurde: Fabian Eberle mit dem 1:0 in der 21. Spielminute. Saisontor Nummer 15 für den Eichstätter Topscorer. In der Folge nahm der VfB den Fuß vom Gas, Schweinfurt fand besser rein. In der 35. Minute köpfte Stefan Maderer zum Ausgleich. Die Gästeauf einmal klar am Drücker, giftig und griffig. Nur sieben Minuten später: Eichstätt bekam nach der Ecke den Ball nicht weg und Gäste-Kapitän Stefan Kleineheinsmann ganz trocken zum 2:1. Der Pausenstand.

In der 58. Minute hatte Schweinfurt Chancen aufs Dritte. Eichstätt kam nicht so recht in Tritt – der VfB am Limit. Doch die Domstädter bewiesen wieder einmal Moral und kamen zurück. In der 79. Minute gab es Elfmeter. Der eingewechselte Fabian Schäll wird am Schuss gehindert – Schriri Andreas Hartl zeigte sofort auf den Punkt. Ein Fall für Fabian Eberle, der cool blieb und sein zweites Tor erzielte. Das 2:2: leistungsgerecht und verdient. Es sollte aber noch nicht die Schlusspointe gewesen sein. Die Nachspielzeit, vier Minuten drüber: Hartl gab noch einmal Ecke. Und die nutzt Schweinfurt zum Siegtreffer. Adam Jabiri mit dem Schlusspunkt, mitten in die Eichstätter Titelträume. Danach ist Schluss. Auf Eichstätt wartet jetzt eine englische Woche mit zwei Auswärtsspielen. Erst geht‘s nach Heimstetten dann nach Fürth. Der 1. FC Schweinfurt empfängt die Bayern, kann also auch noch einmal richtig ins Titelrennen eingreifen. Und vielleicht den Eichstättern ja dann wieder Schützenhilfe leisten.