Unfall A9

Ein 35-jähriger Niederbayer fuhr mit seinem VW Polo auf der A9 in Richtung Nürnberg, als sich nach der Anschlussstelle Langenbruck der rechte Hinterreifen vom Auto löste. Das Fahrzeug schleuderte in die Mittelleitplanke und blieb schließlich auf der mittleren Spur entgegen der Fahrtrichtung stehen. Der Niederbayer konnte seinen Wagen verlassen. Ein 37-Jähriger aus Österreich sah das liegengebliebene Auto zu spät, prallte frontal dagegen und wurde auf den linken Fahrstreifen geschleudert. Der VW kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Österreicher, seine Ehefrau und ihre beiden 5 bzw. 4-jährigen Kinder wurden leicht verletzt und kamen zur weiteren Behandlung ins Ingolstädter Krankenhaus. Wegen der Rettungsarbeiten war die Autobahn eine Stunde komplett gesperrt. Während die Einsatzkräfte anschließend noch die Fahrbahn von ausgelaufenem Öl reinigten, konnte eine Spur befahren werden. Ab 18 Uhr war die Autobahn dann wieder ganz frei.