Susann R gibt nach Bandscheibenvorfall nicht auf: Von der Altenpflegerin zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft:

Susann R war jahrelang examinierte Altenpflegerin mit Leib und Seele. Bis ein Bandscheibenvorfall, vor 6 Jahren, alles veränderte, seitdem kann Susann R. ihren geliebten Beruf nicht weiter ausführen. Um in der Branche bleiben zu können, machte Sie einen fachlichen Rückschritt und schulte um zur Betreuungskraft.
Susann R. wusste schon als Kind, dass sie später einmal, einen Beruf in Richtung Pflege ausüben möchte. So stieg sie in der Betreuung ein, um zu sehen ob ihr der Beruf liegt. Schnell war klar, Ja es liegt ihr und sie möchte sich weiter bilden. Ein Traum war die Ausbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft.
Doch bei ihrem damaligen Arbeitgeber gab es keine Chance auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Die engagierte Ingolstädterin bewarb sich daher bei einer anderen Senioren-Einrichtung als Betreuungskraft. Die Leiterin des Elisa Seniorenstift Marianne Rußwurm erkannte schon beim Vorstellungsgespräch, dass die Bewerberin Potential für eine Weiterbildung mitbrachte, obwohl Susann R. den Wunsch nicht einmal äußerte.
Für Susann R. war das der 6er im Lotto. Im Oktober 2015 fing ihr Arbeitsverhältnis an und nebenbei startete auch die Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft.
Die Agentur für Arbeit unterstützte Frau Rußwurm mit einer Kostenübernahme der Weiterbildung.
Frau Rußwurm suchte Unterstützung bei der Agentur für Arbeit. Nicht mal in 3 Wochen war alles erledigt, sprich Wegebau-Förderung, Schulplatz und Arbeitsvertrag.
Anja Schlippers von der Agentur für Arbeit rät Arbeitgeber und Arbeitnehmer gut vorbereitet zu sein und gut strukturiert, damit die Anträge schnell, unkompliziert und unbürokratisch bearbeitet werden können. Die Förderung fällt von Fall zu Fall unterschiedlich hoch aus.
Susann R. Ist mittlerweile ausgebildete gerontopsychiatrische Fachkraft und hat viel mit Biographie und Gedächtnisarbeit zu tun.
Das kann sie bei dem Projekt Männerstammtisch, welches zu ihrer Weiterbildung gehört sehr gut einbinden. Dabei hat sie schon einige schöne Erlebnisse gehabt. Eins davon war, als sich zwei Jugendfreunde nach etlichen Jahren an diesem Stammtisch wieder gefunden haben.
Susann R geht gerne in die Arbeit und ist laut ihrer Chefin eine Bereicherung für das ganze Haus. Aus dieser Erfahrung heraus rät die Stiftungsleiterin anderen Arbeitgebern, die Fachkräfte auch im eigenen Haus zu suchen. Regelmäßige Mitarbeitergespräche sind das A und O und kommen allen Beteiligten zu Gute. Das findet auch Susann R.