Stollensepfelhaus“ in Seligenporten

Pyrbaum/Seligenporten (intv) Über Jahrhunderte war Seligenporten ein reines Klosterdorf. Die Klosterbediensteten der Nonnen, vom Handwerker über Bauern und Dienstboten wohnten im eigenen Bereich um die Klosterkirche. Eines der Gebäude, ist das sogenannte Stollensepfelhaus oder auch Schusterhaus. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist heute, nach aufwendiger Sanierung, Dorfhaus und Museum zugleich. Geschichte trifft auf lebendiges Dorfleben, im Schatten der ehemaligen Klosterkirche. Unten zeigt sich das Wohnstallhaus aus dem Jahre 1698 mit Guter Stube, nostalgischem Schlafzimmer und einer traditionellen Rauchkuchel. Unter dem Dachboden wurde ein großzügiger Raum geschaffen für Begegnungen. Derzeit ist eine Ausstellung des Heimatmalers Alfons Dürr zu sehen, natürlich mit Motiven aus dem Klosterdorf Seligenporten. Von 2015 bis 2017 wurde das Gebäude durch den Markt Pyrbaum, unter tatkräftiger Mithilfe des Heimatvereins Kloster Seligenporten restauriert. Die Sanierungskosten beliefen sich auf rund 355.000 € und wurden unterstützt insbesondere aus Städtebaufördermitteln sowie weiteren Zuschüssen der Bayerischen Landesstiftung, des Landkreises und des Bezirks, in Höhe von insgesamt rund 242.000 €.