Statue für Mutter Teresa eingeweiht in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (intv) Zwei Missionarinnen der Nächstenliebe waren auch in der Stadtpfarrkirche Pfaffenhofen. Zu erkennen an der Nonnentracht, die ihre Gründerin weltweit bekannt gemacht hat. Zwei breite blaue Streifen auf einem weißen Gewand. So war Mutter Teresa stets gekleidet. Die Friedensnobelpreisträgerin hatte den Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe gegründet. In Kalkutta, wo die Armut schier unglaubliche Ausmaße hat. Dorthin war die Frau aus Albanien gekommen, um denen zu helfen, die auf der Straße an Lepra sterben. Im krassen Gegensatz zu diesem Leid in Indien stand die prächtige und farbenfrohe Einweihungsfeier für eine Mutter-Teresa-Statue in Pfaffenhofen. Zu diesem Anlass waren Vertreter der katholischen Kirchen Albaniens, der islamischen Glaubensgemeinschaft, der Welt-Bektaschi-Vereinigung und der katholisch-orthodoxen Glaubens-gemeinde Albaniens nach Pfaffenhofen gereist. Im Landkreis leben etwa 45o Menschen Albaner. Einer von ihnen ist Osman Ferizi, Vorsitzender des Vereins Sali Cekaj. Dieser Verein unterstützt seit vielen Jahren den interkulturellen Austausch in Pfaffenhofen – und hat ausschließlich mit Spenden die Statue für Mutter Teresa finanziert. Außerdem hat er es wohl auch erreicht, dass Landsleute aus der Schweiz, Österreich und eben auch aus Albanien selbst bis nach Pfaffenhofen gefahren sind, um der berühmtesten Albanerin weltweit die Ehre zu erweisen