Prozess-Auftakt im „Mopsfall“

Dass bei einem Prozess vor einem Gericht demonstriert wird, haben wir alle schon einmal im Fernsehen gesehen, doch hatten die Protagonisten heute nicht etwa zwei Beine, sondern vier. Was auf manche etwas skuril wirken mag, hat aber in Wirklichkeit einen ernsten Hintergrund. Eine Hundezüchterin soll Zuchtstandarts nicht eingehalten haben. Die Folge soll nicht weniger sein, als gravierende gesundheitliche Schäden der Hunde Emma und Ronja, beides Töchter von Luna. Gegenstand der Verhandlung sind mehrere Tausend Euro, die die Besitzerin für die Behandlungskosten ausgegeben habe. Die Bandbreite der körperlichen Schäden soll von Knie-Schäden, Entzündungen im Gehirn, Wasserkopf bis zu epileptischen Anfällen reichen. Ob die Vorwürfe zutreffen, klärt nun das Gericht. Es geht um eine Forderung von deutlich über 5.000 Euro. Neben Beschuldigter und Klägerin wird sich auch ein Sachverständiger zu den Umständen äußern. Dabei wird vor allem zu erörtern sein, ob die gesundheitlichen Schäden tatsächlich die Folge der Verletzung der Zuchtrichtlinien sind.