neuer OP-Roboter im Klinikum

Ingolstadt (intv) Vier Arme und bis zu hundert einzelne Geräte. Seit 2007 setzt das Klinikum bereits auf den OP-Roboter Da Vinci. Im März nahm die Urologie das neueste Modell, den Da Vinci Xi, in Betrieb. Eingriffe sollen in Zukunft noch präziser und sicherer ablaufen. Haupteinsatzgebiet: Prostata-Krebs-Operationen. Daneben wird der Operationsassistent auch für komplexe Nieren-, Nebennieren- und Harnblasenoperationen eingesetzt.

Seit 2007 lagen rund 2.500 Patienten unter dem Messer eines OP-Roboters. Allein 1500 Prostataoperationen führte das Klinikum seit Anschaffung des ersten Roboters durch. Die alte S-Generation wurde verkauft. Mit dem neuen Assistenten und den Verbesserungen sind jetzt auch Operationen möglich, die vorher zu riskant waren. Der Da Vinci Xi kostet circa 2,5 Millionen Euro und wird derzeit ausschließlich in der Urologie eingesetzt. Neben den Hauptkomponenten investierte das Klinikum zusätzlich in einen Simulator und einen High-Tech-Operationstisch. Und auch Patienten profitieren: Die acht-Millimeter-kleinen Schnitte führen zu einer besseren Heilung und damit zu kürzeren Aufenthalten im Klinikum. Aktuell arbeiten rund 100 Krankenhäuser in ganz Deutschland mit dem Da Vinci Xi.