Metal im Woid

Schrobenhausen (intv) Das Vereinsleben in Schrobenhausen ist vielfältig. Angefangen von den zahlreichen Sportvereinen über Landsknechte und Gartenbau – bis hin zu Förderern der Museen und der Alten Musik. Einmal im Jahr sorgt ein weiterer kultureller Verein für Aufsehen: Die Metal Maniacs Schrobenhausen. Bereits zum dritten Mal hatten die Musikfans am Wochenende zu „Metal im Woid“ geladen; einem Festival der etwas härteren Gangart.

Der Verein hat derzeit 35 Mitglieder und besteht seit 10 Jahren, sagt Vorsitzender Stefan Natzer. „Schrobenhausen hatte immer viel Musik wie Pop, Punk und auch Rock. Aber der organisierte Heavy Metal, der fehlte damals“, so Natzer, der im Verein auch als „Eisenherz“ bekannt ist. Immer wieder veranstalteten die Metal Maniacs seitdem kleinere Konzerte. Außerdem gründeten sie die Initiative „Metalheads gegen Rechte Gewalt“, der sich mittlerweile Vereine und Institutionen aus ganz Deutschland angeschlossen haben.

Vor drei Jahren erfolgte der Gang in die Högenau. Rund um das SSV-Heim wollten die Maniacs eine Festival-Reihe etablieren. Bei der dritten Auflage von „Metal im Woid“ waren diesmal Bands aus ganz Deutschland und Österreich zu Gast.

„Metal im Woid ist ein familiäres Festival, bei dem das Publikum so richtig geil und in Feierstimmung ist“, sagt Michl Schweiger. Der Ingolstädter ist Frontman der Thrash-Metal-Band „Thrasshole“. Auch Bands wie Toxic Waltz aus München oder Skyconqueror aus dem Ruhrpott waren am Start. Rund 250 Besucher kamen in den Högenauer Forst, um einen Tag lang zu Campen, mitzugrölen und dem typischen „Headbanging“ zu frönen.

Einen Bericht über „Metal im Woid III“ sehen Sie am 27. September in der teleschau sowie am 30. September im Studio Schrobenhausener Land.

http://metalmaniacs-sob.de
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