LKA berät Oberpfälzer Unternehmen zum Thema Cyber-Kriminalität

Neumarkt (intv) Hackerangriffe, Phishing-Attacken, Schadsoftware. Die Gefahren rund ums Internet lauern überall, wo Computer, Smartphones oder andere IT-Geräte im Einsatz sind. Wie kann man sich gegen Computersabotage, digitale Erpressung oder anderen Formen von Cyberkriminalität schützen. Kompetente Antworten darauf gab am Montag Matthias Schmidt von der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime des Bayerischen Landeskriminalamts. Er beleuchtete in seinem Vortrag aktuelle Themen aus der Praxis, die Rolle der Polizei und auch das Krisenmanagement bei Cyber-Angriffen. In Deutschland ist die Gesamtzahl von registrierten Cybercrime-Fällen, nach Angaben von „Cybercrime Bundeslagebild“ des Bundeskriminalamts, im Jahr 2016 um über 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ansprechpartner für Geschädigte sind die Polizeidienststellen vor Ort oder die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime – ZAC mit Sitz in München, Telefon 089/12123300, E-mail zak@polizei.bayern.de. Gastgeber der Informationsveranstaltung war das Unternehmen Europoles. Eingeladen hatte der Neumarkter Mastenhersteller dazu IT-Verantwortliche, Geschäftsführer und Mitarbeiter von Unternehmen aus der Region.