Kontroverse um Wohnbebauung in Reichertshofen

Reichertshofen (intv) „Im Baugebiet Tannbergstrasse läuft manches schief!“ Der SPD Ortsvorsitzende Wolfgang Freudenberger ist unzufrieden mit der Art und Weise, wie die Gemeinde Reichertshofen hier neuen Wohnraum schaffen will. Seiner Meinung nach kommen die Einheimischen zu kurz. „Es gab keine Bauauflagen. Hier ist kein Einheimischen-Modell berücksichtigt.“ Freudenberger weist auch darauf hin, dass die Gemeinde dem Investor das Areal vor Jahren als Mischgebiet verkauft hat. Wenn jetzt eine Wohnbebauung erfolgt, handelt es sich dabei um eine Wertsteigerung auf Kosten der Gemeinde, so die Position des SPD Ortsvorsitzenden. Wolfgang Freudenberger ärgert sich darüber, dass vier mehrgeschoßige Familienwohnhäuser entstehen sollen. Ihm wären Einfamilienhäuser für Einheimische lieber. An Bürgermeister Michael Franken (JWU) perlt diese Kritik ab. Er weist darauf hin, dass es in Reichertshofen gar kein Einheimischen-Modell gibt – wohl aber ein Bauland-Modell nach EU-Recht. Außerdem könnten mit den vorliegenden Plänen mehr Wohneinheiten geschaffen werden – also Wohnraum für mehr Menschen.