Kiltrock

Schrobenhausen (intv) Schottland ist bekannt für seinen legendären Whisky, den typischen Schottenrock und seine Dudelsackspieler. Wenn man das alles kombiniert, einen Schuss Verstärker und eine Prise Gitarrenriffs dazugibt, wird die Mischung akustisch höchst interessant: „Kiltrock“ ist die wahrscheinlich einzig schottisch-bayerische Band der Region. Seit fünf Jahren spielen die Schrobenhausener einen ganz eigenen musikalischen Stil, genannt „Maximum Scottish Rock’n’Roll“.

„Ein sehr guter Freund kam damals zu mir, mit dem Gedanken, eine Band zu gründen“, erinnert sich Gitarrist Andreas Köhler, genannt Bob Bowmore. Auf die Gegenfrage, was er denn spielen könne, zog Thomas Wiltschko einen Dudelsack aus dem Auto. So entwickelte sich eine einzigartige Rockband.

„Die Klänge des Dudelsacks haben mich schon immer fasziniert“, sagt Wiltschko, der den Künstlernamen „Tom Talisker“ trägt. Auf dem Schrannenfest habe er einst einen Schotten getroffen, der es ihm beigebracht habe. Anfangs waren die Bandproben nicht einfach, sagt Köhler: „Ein Dudelsack ist komplett anders gestimmt als herkömmliche Instrumente“. Das Problem hatten die Jungs aber schnell im Griff.

Mittlerweile ist die Zahl der Bandmitglieder auf sieben gewachsen. Auch zwei Sängerinnen aus Aresing unterstützen Kiltrock: Lena Köthe („Lena Mcleod“) und Susanne Riedelsheimer („Susi Sinclair“). Zum Repertoire gehören traditionelle schottische Weisen, wie „Scotland The Brave“, „Amazing Grace“ oder „Loch Lomond“. Die Songs wurden von der Band in Rockversionen umgeschrieben.

Ein ausführliches Portrait sehen Sie am 26. Februar im Studio Schrobenhausener Land. Wer die Band live hören möchte, hat am 5. März Gelegenheit dazu; dann tritt Kiltrock zusammen mit der Vorband Liver im Schrobenhausener Jugendzentrum auf.

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