Ingolstadt Dukes empfangen Comets

Am dritten Spieltag der GFL 1-Saison empfingen die Ingolstadt Dukes am Samstagabend im heimischen ESV-Stadion die Allgäu Comets. Für viele Experten ist das eingespielte und erfahrene Team aus Kempten ein Playoff-Kandidat. Ein wahrer Härtetest für den Aufsteiger also.

Die Hausherren in den schwarzen Trikots fanden gut in die Partie, bereits der erste Drive führte zum Touchdown. Im Gegenzug stoppten die Dukes den ersten Lauf der Gäste früh und kamen nach einem tollen Solo von Richard Samuel schon zu ihren nächsten Punkten. Schnell stand es 12:0. Auch die Defense der Herzöge arbeitete zu Beginn der Partie gut: Oft zwang man die O-Line der Comets zu dritten Versuchen. Die Comets riskieren viel und spielten vierte Versuche aus. Das mit Erfolg. Noch im ersten Viertel bekamen die Gäste ihre ersten Punkte aufs Scoreboard: 12:7. Es entwickelte sich ein enges Spiel. Legten die Dukes vor, hatten die Comets stets eine Antwort parat. Die Führung gaben die Ingolstädter aber nie aus der Hand. Mit 32:21 ging es in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt wurde es noch enger: Mit dem ersten Touchdown im dritten Viertel kamen die Gäste bis auf drei Punkte heran. Doch auch hier blieben die Ingolstädter ruhig und zogen mit zwei weiteren Touchdowns und gelungener Two-Point-Conversion auf 47:29 davon. Das Spiel schien nahezu entschieden. Aber ohne die Comets: Nach deren Touchdown zu Beginn des letzten Viertels, klappte auch der On-Side-Kick und die Comets blieben in Ballbesitz. Sollte die Partie kippen? Nein. Weil die Defense der Dukes jetzt, in der entscheidenden Phase, wieder voll auf der Höhe war, konnten die Comets nicht mehr scoren.

Durch schlaue Laufspielzüge nahmen die Dukes Zeit von der Uhr und sorgten knapp zwei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung: Jerome Morris mit seinem Lauf in die Endzone zum 54:35-Endstand. Unter Strich war es eine tolle Teamleistung. In zwei Wochen geht es weiter für die Dukes: Dann kommen die Saarland Hurricanes nach Ingolstadt.