Immobiliengeschäfte: Diözese Eichstätt verliert Millionen

Eichstätt (intv) Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt gegen einen ehemaligen Mitarbeiter der Diözese Eichstätt. Der Vorwurf lautet auf Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit. Der Mann soll Dutzende Darlehen an US-Firmen vergeben haben, ohne diese abzusichern. Dabei soll ein Schaden in Höhe von bis zu 60 Millionen US-Dollar entstanden sein. Im Visier der Ermittler steht auch ein Projektentwickler im Immobilienbereich. Die Diözese Eichstätt wird im Interesse einer umfassenden Aufklärung eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, so Bischof Gregor Maria Hanke.

Im Jahr 2015 startete die Diözese Eichstätt eine Transparenzoffensive. Seitdem wurden die Rechnungsbücher überprüft und nach professionellen Standards erfasst. Dabei wurde der Bischof auf die Machenschaften des ehemaligen Mitarbeiters aufmerksam. Am Dienstag will das Bistum in einer Pressekonferenz über die Vorfälle informieren.