Hipp einigt sich vor Gericht

Pfaffenhofen (intv) Sieben Jahre hat der Rechtsstreit der Firma Hipp und dem Freistaat gedauert – nun gab es vor dem Münchener Verwaltungsgericht eine Entscheidug. Der Babynahrungshersteller hatte gegen einen Bescheid der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft geklagt. Demnach durfte Hipp seine Beikostprodukte nicht mit dem Bio-Siegel versehen, wenn der Hersteller diesen synthetisches Vitamin C beimischt. Eine neue EU-Verordnung erlaubt nun die Ergänzung von Bio-Babynahrung mit Vitaminen, Mineralien und Mikronährstoffen. Der Bescheid wurde aufgehoben. Beide Parteien haben sich geeinigt, sich die Verfahrenskosten zu teilen.