Herzog Wilhelm IV in Texas

Ingolstadt (intv) Christian Wilhelm ist Stadtführer in Ingolstadt. Zuletzt war er aber in Grapevine in Texas, USA unterwegs. Dort hat Wilhelm als „Herzog Wilhelm IV.“ bei einem großen Stadtfest noch einmal das bayerische Reinheitsgebot verkündet.Vor der Veranstaltung war der Ingolstädter ein gefragter Gast bei sämtlichen Amerikanischen Fernsehsendern, zum Beispiel im texanischen Frühstücksfernsehen.

Wenn ein 500 Jahre alter Herzog in die USA reist, dann ist das ein riesen Spektakel. Denn in den USA gibt es keine Herzöge wie hier in Bayern. Und schon gar keine, die sich mit dem Bier gut auskennen. Klar, dass deshalb sämtliche Fernseh- und Radiosender in Texas den Herzog aus Ingolstadt in die Show eingeladen haben.

Dort erzählte Christian Wilhelm als Herzog, woher er kommt und wo Ingolstadt überhaupt liegt – in the heart of Bavaria. In seinem Kostüm war Wilhelm der Star in Amerika. Selbst die Moderatoren wollten ein Selfie mit dem „Duke“ machen. Und Autogrammkarten gab es sowieso.

Das reine Bier in den USA ist laut Wilhelm aber so eine Sache. Da gibt es Biere, die eher einem Likör ähneln. Aber der Herzog durfte auch sehr gute Gebräue probieren, die fast mit den bayerischen Bieren mithalten konnten. Zum Vergleich hatte Wilhelm natürlich auch Bier aus Ingolstadt im Gepäck.

Eine Woche lang ist der Ingolstädter Stadtführer Christian Wilhelm als bayerischer Herzog durch die Amerikanischen Medien getourt. Seine Hauptaufgabe war es aber, das bayerische Reinheitsgebot auf dem Main-Street-Fest in Grapevine, eine Stadt bei Dallas, zu verkünden.

Eine Marketingaktion, von der die Stadt Ingolstadt gerne profitieren will. Immerhin übernachten in jedem Jahr rund 1,6 Millionen Gäste aus den USA in Bayern. Vielleicht kommt der ein oder andere Amerikaner jetzt auch gezielt nach Ingolstadt auf ein Bier vorbei.