Forschungsprojekt „NewGen-Stent“ in Lupburg

Lupburg (intv) Die Entwicklung von „starken Stents für schwache Herzen“, ist das Ziel eines neuen Forschungsprojektes. Mit über 220.000 Euro fördert der Freistaat die praxisnahe Forschung für eine effektivere Bekämpfung von Herzkreislauferkrankungen. Dabei arbeiten die Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, das Universitätklinikum Regensburg und die FIT Production in Lupburg eng zusammen. Am Montag überreichte Staatssekretär Albert Füracker den Förderbescheid der Bayerischen Forschungsstiftung. Die Motivation für das Forschungsprojekt erklärte Prof. Dr.-Ing. Ulf Noster von der OTH Regensburg: „beim Einsetzen von Stents zur Aufweitung zugesetzter Gefäßwände entstehen neben den überwiegend positiven Effekten der Behandlung leider auch vereinzelt Gefäßverletzungen. Diese gilt es möglichst zu minimieren.“ Möglich wird das durch neue Formgebungen mittels 3D-Drucktechniken. Dazu Carl Fruth, Geschäftsführer der FIT Production in Lupburg, spezialisiert auf innovativen Lösungen im Bereich additiver Fertigung, vom Maschinenbau bis zur Medizintechnik: „Wenn wir es schaffen, die Stents additiv und mit den angestrebten deutlichen Verbesserungen in der Anwendung zu fertigen, können wir uns ein zusätzliches Standbein für additiv gefertigte Produkte aufbauen, die der ganzen Bevölkerung nutzen.“Das Forschungsprojekte „NewGen-Stent ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wirtschaft und Wissenschaft und läuft über einen Zeitraum von 3 Jahren.