Filmprojekt Asyl FOS/BOS Ingolstadt

Ingolstadt/Schrobenhausen (intv) Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle. Unter diesem Motto ruft der deutsche Bundespräsident alle zwei Jahre zu einem Wettbewerb auf. Schüler aller Jahrgangsstufen sollen sich mit dem Thema Entwicklungspolitik beschäftigen. Die 13. Klasse der Fach- und Berufsoberschule Ingolstadt nimmt die Herausforderung bereits zum wiederholten Male an. Für ein ganz spezielles Filmprojekt haben die Schüler diesmal einen Abstecher nach Schrobenhausen gemacht.

Das Schrobenhausener Jugendzentrum hatte sich zu diesem Zweck in ein Filmstudio verwandelt. Die jungen Erwachsenen aus Ingolstadt hatten sich mit gleichaltrigen Asylbewerbern aus Schrobenhausen getroffen. Das Konzept: Wichtige Begriffe erläutern – aus ganz persönlicher Sicht, mit ganz persönlichen Erfahrungen. Barbara aus Lenting und Ibrahim aus Syrien haben sich den Begriffen „Zukunft“ und „Träume“ gewidmet. „Ich will nach der Schule Jura studieren und Anwältin werden, dann eine eigene Familie gründen“, so die junge Frau. Für den syrischen Flüchtling ist das Ende des Bürgerkriegs in seiner Heimat einer der größten Träume. „Hier in Deutschland will ich die Sprache lernen und dann mein Studium wieder aufnehmen.“

Der fertige Film soll Anfang März beim Bundeswettbewerb Eine Welt für alle eingereicht werden. Bereits vor sechs Jahren konnten die Ingolstädter Schüler den dritten Platz belegen. Erneut angeregt hatte das Projekt die Schrobenhausenerin Marion Büchl, die an der FOS/BOS Ingolstadt Geschichte und Sozialkunde unterrichtet. „Ich betreue hier seit vergangenem Sommer Flüchtlinge und konnte sie dadurch mit meinen Schülern zusammenbringen“, so die Lehrerin.

Einen ausführlichen Bericht zum Filmprojekt der Schüler und Asylbewerber sehen Sie am 19. Februar im Studio Schrobenhausener Land.

http://www.eineweltfueralle.de/
http://www.fos-bos.de/
http://www.intv.de/sob/