FC Ingolstadt Reaktionen

Ingolstadt (intv) Das gestrige 0:1 gegen den VfL Bochum war nicht nur die dritte Niederlage in Folge und bereits die sechste Heimpleite in dieser Saison. Für den kriselnden FC Ingolstadt ist es auch ein Wendepunkt in dieser Zweitliga-Spielzeit.
Denn statt Aufstiegsrennen heißt es nun Abstiegskampf für die Schanzer.
Der Vorsprung auf Rang 16 nur noch vier Punkte – und den Negativ-Trend im Rücken. „Wenn man drei Spiele in Folge verliert – egal in welcher Liga – dann geht der Blick natürlich nach unten. Aber wir müssen jetzt einfach zusammen als Einheit kämpfen und irgendwie den Turnaround schaffen“, hat auch Sportdirektor Angelo Vier die Zeichen der Zeit erkannt.
Vor allem die Heimbilanz von nur vier Siegen aus zwölf Spielen mit ein Hauptgrund für die schwächelnden Schanzer. Auch die Montags-Pleite gegen Bochum typisch für die Krise. Erst der verschossene Elfmeter von Stefan Kutschke (28.) und statt Führung für Ingolstadt besorgt Robert Tesche nach einem Eckball das Tor des Tages, bei dem FC-Torwart Nyland ebenfalls keine gute Figur abgab (32.).
Von den knapp 8.000 Zuschauern gab es schon zur Halbzeit ein lautstarkes Pfeifkonzert und nach einer erschreckend harm-, chancen- und ideenlosen zweiten Hälfte die Aufforderung „Wir wollen Euch kämpfen sehen“.
Die Stimmung bei den Fans längst gekippt, dazu ein besorgniserregender Negativ-Trend – für jeden Trainer schrillen da im Ergebnissport Fußball die Alarmglocken. Doch Sportdirektor Angelo Vier stärkt Leitl klar den Rücken:
„Der Trainer ist kein Thema. Wir sind jetzt alle gefordert. Die Mannschaft, das Trainerteam und der ganze Verein.“