Ein Leben für die Feuerwehr

13. Dezember – ein Zimmerbrand in Pförrings Altenheim. Bernhard Sammiller ist zur Stelle.
Oder die Katastrophenschutzübung im Oktober im ICE Tunnel Stammhamm: Sammiller koodiniert als Örtlicher Einsatzleiter seine Truppe für den Ernstfall.
Nach nun knapp 45 Jahren aktiven Dienstes bei der Feuerwehr sind es nicht die zum Teil einschneidenden Einsätze, die ihm in Erinnerung bleiben, sondern die Menschen, die mit einem den Weg gegangen sind.

Vor allem dankte er seiner Frau, die ihn die Jahre über den Freiraum gelassen hat, seine Ämter anzutreten. 1992 trat Sammiller das Amt des Kreisbrandmeisters an, vorher war er Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pförring. 1996 wurde er zum Bürgermeister von Pförring gewählt, wenige Jahre später zum Kreisbrandinspektor bestellt und war damit zuständig für 44 Feuerwehren.

Sichtlich gerührt nahm Sammiller die Ehrungen und Geschenke seiner Kameraden entgegen.
Landrat Anton Knapp, selbst passionierter, aktiver Feuerwehrler überreichte ihm die höchste Auszeichnung: Das Deutsche Ehrenkreuz in Gold.
In seine Fußstapfen tritt nun Franz Waltl, vorher Kreisjugendfeuerwehrwart.
Sammiller will nun kürzer treten und mehr Zeit für seine Familie haben.
Als Pförrings Bürgermeister wird er aber weiterhin eng mit der Feuerwehr verknüpft sein, nur nicht mehr ganz so aktiv.