EC Pfaffenhofen – ERV Schweinfurt

Pfaffenhofen (intv) Es war am Sonntagabend das große Finale um den Klassenerhalt und am Ende sagt der Bayernliga-Dino schlechthin leise Servus.
Der EC Pfaffenhofen empfing als dienstältester Bayernligist im entscheidenden letzten Spiel der Verzahnungsrunde den ERV Schweinfurt. Vier Mannschaften waren noch im Rennen um die drei Plätze in der höchsten bayerischen Spielklasse, und am Ende behielten die drei Landesligisten klar die Oberhand.
Dabei begann dieser Hichkock-Showdown ganz vielversprechend für die Ice Hogs aus Pfaffenhofen. Gleich im ersten Powerplay erzielte Dillon Duprey nach feiner Einzelleistung das 1:0 (3.).
Doch die frühe Führung gab den Hausherren keine Sicherheit, ganz im Gegenteil. Schweinfurt mit den klar besseren Chancen im Anfangsdrittel und mit zwei Mann mehr auf dem Eis dann auch erfolgreich. Kapitän und ERV-Topscorer Dion Campell aus halblinker Position kurz und trocken zum verdienten 1:1-Ausgleich (20.).
Auch im zweiten Drittel die Gäste zunächst mit dem besseren Start und nach 25 Minuten auch zum ersten Mal in Führung. Michele Amrhein nach Zuspiel von Matthias Kohl vor dem ECP-Tor eiskalt mit dem 2:1. Doch dieses Tor ein Weckschuss für die Hausherren. Pfaffenhofen jetzt mit der stärksten Phase, die Jake Fardoe von der blauen Linie zum 2:2-Ausgleich nutzte (34.).
Doch mitten in die Sturm und Drang-Phase der Ice Hogs schlugen die Mighty Dogs erneut in Überzahl zu. Der Schuss von Simon Knaup noch unglücklich von Duprey abgefälscht, und diese Bogenlampe landete tatsächlich im Kasten von Philipp Hähl (38.).
Im letzten Drittel bewies Pfaffenhofen zwar Moral, warf alles nach vorn, doch Gästekeeper Benjamin Dirksen erwischte einen Paradetag, so dass der ERV Schweinfurt das 3:2 über die Zeit retten konnte. Schweinfurt steigt somit zumsammen mit Königsbrunn und Bad Kissingen in die Bayernliga auf, der EC Pfaffenhofen muss dagegen den bitteren Gang in die Landesliga antreten.
„Es ist natürlich unglaublich bitter, wenn am Ende neun Siege nicht zum Klassenerhalt reichen. Aber es war die erwartete Todesgruppe. Wie es nun weitergeht werden wir am 23. März bei der Hauptversammlung sehen. Im Moment sind alle nur wahnsinnig enttäuscht. Aber auch in dieser bitteren Stunde Glückwunsch an die Aufsteiger“, musste ECP-Abteilungsleiter Alexander Dost nach dem Spiel um Worte ringen.