Bayerische Meisterschaft Kickboxen

Am Samstag fand zum ersten Mal überhaupt Bayerischen Meisterschaft im Kickboxen in Karlshuld statt. Für den Titel gaben die rund 80 Kämpfer alles. Wie beim Kickboxen mit Vollkontakt üblich, gehörten Blessuren der Kämpfer zum Programm. Klar, dass die Sicherheit da an obersten Stelle stand. Fuß- und Kopfschutz waren Pflicht.

In jeweils drei Runden à zwei Minuten standen sich die Kämpfer in bis zu neun Gewichtsklassen gegenüber. Aus Ingolstadt gingen insgesamt 19 Kämpfer an den Start. Am Ende konnten sich sieben von ihnen Bayerische Meister nennen. So auch Christopher Vass, der bei den K1-Junioren in der Klasse bis 75 Kilogramm antrat. In einem rein Ingolstädter Finalkampf setzte er sich gegen seinen Teamkollegen durch. Aber nicht nur Männer standen sich im Ring gegenüber – nein, auch viele Kämpferinnen wollten sich beweisen.

So, wie Carolin Lasota vom ausrichtenden Verein Kickboxtempel Ingolstadt. Sie ging in der Klasse bis 56 Kilo an den Start. Die routinierte Kämpferin, die auch schon Erfahrung in der Nationalmannschaft sammeln durfte, dominierte ihren Kampf und gewann nach der vollen Distanz einstimmig mit 3:0. Doch so klar sich das anhört: Ihre Gegnerin verlangte ihr alles ab.

Sven Lintow, ihr Trainer und zugleich Ausrichter der Bayerischen Meisterschaft, zog nach den Kämpfen ein positives Resümee. Für alle Bayerischen Meister geht es am 10. Juni in Bad Neustadt weiter. Dann steigt die Deutsche Meisterschaft im Ringsport.