Basketball, Regionalliga: Bad Aibling zu Gast bei Spitzenreiter Teuchtlingen

Es war das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen: In der Basketball Regionalliga kam es am Samstag zum Duell Erster gegen Dritter. Zu Gast bei Spitzenreiter Treuchtlingen: Die Fireballs aus Bad Aibling. Die Gäste wollten den Anschluss halten, Treuchtlingen sich an der Spitze behaupten.

In Ihrem 16. Spiel der Saison waren die Hausherren aus Treuchtlingen gegen den Tabellendritten aus Bad Aibling richtig gefordert. Das Team von Trainer Joseph Harlander fand schwer ins Spiel. Die ersten Körbe der Partie fielen für die Gäste. Schnell war Bad Aibling mit 12:4 in Führung. Die Baskets aus Teuchtlingen verschliefen den Start komplett.
Doch dann kamen die Gastgeber besser ins Spiel: Durch schnelle Gegenstöße und starke Defensivaktionen fanden sie zurück zu alter Stärke. Aus dem 4:12-Rückstand machte Treuchtlingen innerhalb von drei Minuten ein 13:12. Daraufhin entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Immer wieder wechselte die Führung. Beim Stand von 22:20 ging es ins zweite Viertel. Treuchtlingen, zeitweise fünf Punkte in Führung, ließ die Gäste immer wieder rankommen. Quasi mit dem Pausenpfiff war es dann Tim Eisenberger, der mit seinem Korbleger für den 35:30 Zwischenstand sorgte. Treuchtlingen war erstmals fünf Punkte in Führung.

Wir wissen nicht, was Trainer Harlander seiner Mannschaft in der Pause gesagt hat, aber es schien zu fruchten: Im dritten Spielabschnitt war Treuchtlingen richtig gut in der Partie. Durch klasse Defensivarbeit und erfolgreichen Angriffen lagen die Baskets zeitweise mit 13 Punkten vorne. Immer öfter war es Florian Beierlein, der die Angriffe der Teuchtlinger mit Erfolg krönte. Er war mit 24 Punkten an diesem Abend der Topscorer im Team der Baskets.
Doch gegen Ende des dritten Viertels schmolz der Vorsprung wieder. Bad Aibling traf jetzt oft von der Dreier-Linie und arbeitete sich wieder auf fünf Punkte heran. Mit dem Spielstand von 54:49 ging es in den Schlussabschnitt.
Und der hatte es in sich: Nach gespielten vier Minuten gelang den Gästen der Ausgleich, wenig später wechselte nach langer Zeit sogar mal wieder die Führung. Doch Treuchtlingen blieb ruhig, konzentrierte sich wieder auf seine Stärken. In der entscheidenden Phase des Spiels fanden auch die Versuche aus der Dreier-Distanz wieder ihr Ziel. Eine Minute vor Schluss sorgte dann Simon Geiselsöder für die Vorentscheidung. Den Endstand aber besorgte der zweitbeste Scorer an diesem Abend: Tim Eisenberger. Mit 72:62 gewann Treuchtlingen nicht nur die Partie, sondern hielt auch einen direkten Konkurrenten um den Aufstieg auf Distanz.

Aus der Dreiergruppe an der Spitze der Regionalliga ist nach diesem Spiel wohl endgültig ein Zweikampf zwischen Coburg und Treuchtlingen geworden. Im nächsten Spiel, am 4. Februar, kommt dann der Tabellenzehnte Rosenheim nach Treuchtlingen.