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Wellheim (intv) In zwei Tagen ist Aschermittwoch und vor allem für gläubige Christen steht dann wieder Fisch auf dem Speiseplan. Wir waren darum in Wellheim, in einer der größten Fischzuchtanlagen der Region, und haben uns einmal informiert, wo der Fisch eigentlich her kommt, der bei uns auf den Tellern landet.
Bis zu 20.000 Fische tummeln sich in den Unterstromkästen, in denen die frisch geschlüpften Tiere heranwachsen. Sie und hundertausend weitere Fische wie Elsäßer Saiblinge, Bachsaiblinge und Regenbogenforellen befinden sich in der Obhut von Fischwirt Florian Reile. Der Quellwasserbetrieb ist ein Familienunternehmen und wird bereits in 3. Generation geführt. „Das wichtigste für die Fische ist Wasser und Sauerstoff. Dann muss noch die Fütterung und die Bestandsdichte angepasst werden“, erklärt der junge Fischwirt.
Aber nicht nur das Wasser gehören zum Umfeld. Vor allem die Gefahr vor ansteckenden Krankheiten lauert überall und so herrschen strenge Hygienevorschriften in dem Familienbetrieb. Diese machen es Florian Reile und seinem Vater Peter möglich ganz auf Medikamente bei ihrer Aufzucht zu verzichten. Darauf ist die Familie besonders stolz und auf ihre Wertschöpfungkette – vom Ei bis zum Verkauf des rohen Fisches wird alles im eigenen Haus abgewickelt. Und weil die Reiles genau wissen, wo ihr Fisch her kommt, lassen sie ihn sich auch mindestens drei Mal in der Woche schmecken. Natürlich auch am Aschermittwoch.