24 Stunden Lauf

24 Stunden laufen, einen ganzen Tag auf den Beinen. In Geisenfeld haben sich rund 700 Läufer dieser Herausforderung gestellt. Zum 17. Mal haben die Freiwilligen des Vereins „24 Stunden Lauf e.V.“dieses Großereignis organisiert. Hauptverantwortliche ist Gudrun Eberle, die erste Vorsitzende des Vereins. Von ihr stammt die Idee des Laufs. Zum einen ist ihr der Sport wichtig, zum anderen geht es natürlich auch darum, etwas Gutes zu tun. Und jeder soll nach seinem Vermögen mitlaufen können, ob das nur eine Runde ist oder viele.

In gut 35 Team sind die Läufer gestartet, davon 5 Walker- und 3 Schülermannschaften. Auch 2 Einzelläufer waren am Start. Dabei sind die Teilnehmer völlig unterschiedlich. Die Jüngste ist in diesem Jahr 5 Jahre alt, die älteste 80. Auch einige behinderte Menschen laufen mit. Deswegen gibt es ein gestaffeltes Punktesystem. Eine bunt gemischtes Team hat dann Vorteile.

Natürlich laufen die Menschen nicht einfach so. Es geht darum, möglichst viele Spenden aus Sponsorengeldern zu bekommen. Jede Gruppe sucht sich Sponsoren, die sie für die gelaufenen Runden belohnen. Einige Großunternehmen steuern auch eigene Spenden bei. Zugute kommen wird das Geld in diesem Jahr einer Einrichtung, die sogar ein eigenes Team gestellt hat.
Die Elisabeth Hospiz aus Ingolstadt betreut Menschen, die am Ende ihres Lebens stehen.

In dem großen Zelt, das noch vom letzten Volksfestwochenede steht, starten und enden die Runden. Die Teams haben hier Platz und Zeit, sich zusammen zu setzen, auszuruhen und etwas zu essen.

Hohen Besuch bekam der Lauf wieder von seinem Schirmherrn. Landrat Martin Wolf ist sein mehreren Jahren dabei – und ist sogar mit einem eigenen Team mitgelaufen, den „Kreisläufern“, das sich aus seinen Mitarbeitern zusammengefunden hat.
Er hat eine Vorliebe für Sportveranstaltungen und diese ist etwas ganz besonderes, denn sie ist gemeindeübergreifend.

Auch für die meisten gelaufenen Runden gab es einen kleinen Pokal. Den haben in diesem Jahr die „Qualmenden Socken“ aus Pfaffenhofen mit nach Hause genommen. Und schon freuen sich alle auf das nächste Jahr.