12 Apostel absturzgefährdet

Bis voraussichtlich Ende März ist die Staatsstraße zwischen Solnhofen und Eßlingen komplett gesperrt. Für die Maßnahmen des Staatlichen Bauamtes und zum Schutz der Verkehrsteilnehmer. Die 12 Apostel gelten als bedeutendes Geotop und landschaftlicher Höhepunkt im Naturpark Altmühltal. Der bestehende Geröll-Schutzzaun ist in die Jahre gekommen. Das staatliche Bauamt sichert die nächsten Wochen die Felsen, zwei von ihnen bekommen sogar ein Stahlnetz.

Größere Felsblöcke werden mit Ankern gesichert. Der beeindruckende Anblick soll so wenig wie möglich in Mitleidenschaft gezogen werden, dafür hat sich Solnhofens Bürgermeister Manfred Schneider stark gemacht.

Der neue Stahlzaun ist flexibler und schließt auf 1,5 Kilometern bestehende Lücken: „Das ist das Minimale, was wir hier umsetzen, um das Landschaftsbild zu erhalten. Die Schäfer können weiterhin mit ihren Herden durch, um auch die Magerrasen zu beweiden. Als Ausgleichsmaßnahmen werden hier auch Freistellungen der Felshänge gemacht, um hier den Lebensraum bedrohter Arten, wie den Apollofalter sicher zu stellen,“ beschreibt Michael Schätzl vom Staatlichen Bauamt Ansbach.

Circa 400.000 Euro kosten die Sicherungsmaßnahmen. Solnhofen ist Eigentümer der Geotop-Fläche und damit in der Pflicht. Die Gemeinde und der Freistaat Bayern teilen sich die Kosten. 64.000 Euro schießt der Landschaftspflegeverband Mittelfranken aus dem Naturschutzgroßprojekt Altmühlleiten zu.

Damit Wander- Touristen und Einheimische die 12 Apostel bald wieder gefahrlos besichtigen können.