VfB Eichstätt empfängt SV Wacker Burghausen

Eichstätt (intv) Im letzten Heimspiel der Saison wollte sich der VfB Eichstätt gebührend von den eigenen Fans verabschieden. Am liebsten natürlich mit einem Sieg. Es war eine Spielzeit wie sie im Buche steht, gekrönt mit dem Titel Bayerischer Amateurmeister. Am Samstag ging es gegen den Tabellenfünften SV Wacker Burghausen – ein Team, das die letzten sechs Spiele ungeschlagen war. Der VfB dagegen konnte keine seiner letzten drei Partien gewinnen. Mut machte die Statistik gegen Burghausen: Von den letzten drei Aufeinandertreffen haben die Domstädter keines verloren. Am Ende entschädigt eine furiose Schlussphase für viel Leerlauf davor – und steht sinnbildlich für eine ganze Saison.

Vor Spielbeginn wurde das ganze Team samt Betreuerstab geehrt. Die Meisterschale nahm Kapitän Benjamin Schmidramsl entgegen. Bayerischer Amateurmeister: Seit Samstag nicht mehr nur auf dem Papier. Doch der SV Wacker Burghausen kam nicht nur zum Gratulieren. Die erste Hälfte war ausgeglichen. Die beste Chance zur Führung ließ Felix Bachschmid in der 34. Minute liegen. Mit 0:0 ging es in die Pause – Luft nach oben in einem bis dato völlig ausgeglichenen Spiel.

Tore sahen die 720 Zuschauer auch nach dem Seitenwechsel lange nicht. Es dauerte bis zur 66. Spielminute. Nach einem Patzer von VfB-Keeper Christos Patsiouras bringt Felix Bachschmid die Gäste in Führung. In der Folge stand Burghausen tief, dem VfB fiel wenig ein. Also musste der Gegner mithelfen. Nach einem klaren Handspiel von Lukas Aigner zeigte Schiedsrichter Thomas Berg auf den Punkt. Der Eichstätter Topscorer Fabian Eberle trat an – und versenkte den Ball zum 1:1 in der 82. Minute. Sein 17. Saisontor. Es war der Auftakt einer furiosen Schlussphase.

Denn Stabilität gab auch das Unentschieden den Eichstättern nicht. In der 86. Minute patzte der Amateurmeister erneut: Ein Missverständnis im Mittelfeld ermöglichte Wacker das 2:1. Christoph Maier mit der erneuten Gäste-Führung. Der VfB zeigte aber einmal mehr Moral und glich in 89. Minute aus. Fabian Eberle bewies: Er kann es auch als Vorbereiter. Sein Pass auf Atdhedon Lushi und der mit dem 2:2. Drei Tore in sieben Minuten. Danach war Schluss. Unterm Strich ein gerechtes Unentschieden.