„Mazedonisches Gold“: Sonderausstellung in Manching

Manching (intv) Die goldene Totenmaske – eine der wertvollsten archäologischen Stücke der Republik Mazedonien. Sie ist datiert auf das späte 6. Jahrhundert bis Anfang des 5. Jahrhunderts vor Christi. Gefunden wurde das wertvolle Stück allerdings erst im Jahr 2002 bei einer Ausgrabung in der Nähe der Stadt Ohrid. Ärchäologen haben dort ein Doppelgrab entdeckt. Ein ca. vier Jahre altes Mädchen und ein männlicher Jugendlicher waren mit so vielen Schätzen ausgestattet, dass Archäologen von einem königlichen Geschlecht der beiden ausgehen. Im kelten römer museum manching ist seit Mittwoch die komplette wertvolle Grabausstattung zu sehen. Von kostbarem Schmuck, über eine beringte Hand aus Goldblech hin zu Silbersandalen. Das Land Mazedonien hat dem Museum in Manching seine wertvollsten archäologischen Funde zur Verfügung gestellt. Für Museumsleiter Wolfgang David ein enormer Vertrauensbeweis. Denn allein die Versicherungssumme der Totenmaske sowie der goldenen Hand beträgt zusammen vier Millionen Euro. Die Ausstellung ist noch bis 16. November im kelten römer museum in Manching zu sehen.

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