Manching klagt gegen Wertstoffhof im Ingolstädter Süden

Manching (intv) Gemeindegrenzen können sensibel sein. Besonders wenn eine Kommune in Grenznähe aktiv wird und dort eine neue Einrichtung etabliert. Ist damit eine hohe Frequenz an Fahrzeugen verbunden, bleibt Widerstand nicht aus. So jetzt im Falle des neuen Wertstoffhofs bei Zuchering. Weil offensichtlich keine Absprachen gemacht wurden, will Manching jetzt dagegen klagen.

Das bestätigte heute Bürgermeister Herbert Nerb. Vor allem die Verkehrsbelastung ist den Manchingern ein Dorn im Auge. „Das Verhältnis zu Ingolstadt ist gut, Ziel ist es, die Angelegenheit außergerichtlich zu klären“, so Nerb im Telefoninterview. Die Manchinger selbst kommen auf dem neuen Wertstoffhof in Ingolstadt gar nicht zum Zug. Allerdings: Eine Art „Einlasskontrolle“ gibt es hier nicht. Der Bedarf ist da, das zeigt sich schon am ersten Tag. Bis 15 Uhr waren bereits 72 Ingolstädter zu Gast beim neuen Wertstoffhof Süd auf dem ehemaligen Gelände der Immelmannkaserne.