Macht und Verantwortung im Journalismus

Eichstätt (intv) „Der Ehrliche ist der Dumme“, „Redet Geld schweigt die Welt“ oder „Gauner muss man Gauner nennen“ – die Titel seiner Bücher sind Programm. Klug und elegant seziert Ulrich Wickert darin
gesellschaftliche Fehlentwicklungen. Auch der eigenen Zunft liest der ehemalige „Anchorman“ der ARD-Tagesthemen gerne die Leviten, denn mit Macht und Verantwortung der Medien steht es seiner Ansicht nicht zum besten. Ein dankbares Publikum fand der Hamburger jetzt in Eichstätt.

Sensationen vor Informationen, journalistische Schnellschüsse vor genauer Recherche. Auch die hochgelobten TV-Vorzeige-Institutionen wie Tagesschau und Tagesthemen verlassen ab und zu den Pfad des sauberen Journalismus sagt Ulrich Wickert vor einem journalistischen Kolloqium an der Katholischen Universität Eichstätt. Die Regeln sind klar und gelten auch und vor allem in Zeiten der Infoüberflutung aus dem Internet. Lesern und Zuschauern Orientierung geben ist die oberste Pflicht der Journalisten, so das Resumee der TV-Legende in seinem Vortrag über Macht und Verantwortung der Medien.

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