Lichtmuster auf Häuserfassaden und ein Wichteldorf

Pfaffenhofen (intv) „Heimlich teilen, heimlich schenken, ohne an sich selbst zu denken!“ So lautet das Motto im Wichteldorf, das mitten im Christkindlmarkt von Pfaffenhofen steht. Ein gemütliches Lagerfeuer brennt dort und in der Wichtelhütte schnürt tatsächlich ein leibhaftiger Wichtel Pakete für Menschen, die andere damit überraschen wollen. Natürlich geht hier alles mit rechten Dingen zu: Ein wichteliges Formular wird ausgefüllt und auch der Wichteldatenschutz eingehalten. Wenn die Geschenke dann alle adressiert sind, fährt der Wichtel in seinem Wichtelauto kreuz und quer durch die ganze Stadt – und sogar über deren Grenzen hinaus. Bis zu 20 Kilometer weit, um die Menschen mit den Überraschungen zu beglücken, die andere für sie verschickt haben. Das ist nicht die einzige Besonderheit in Pfaffenhofen. Deutschlandweit einmalig ist die Illumination der umliegenden Häuserfassaden. Darauf ist der zweite Bürgermeister Albert Gürtner besonders stolz. Auch das historische Rathaus ist mit einer Art Lichtteppich überzogen. In warmen Farben sind darauf Weihnachtsmuster zu sehen, groß wie Fenster. Richtig heiß ging es bei der Eröffnung des Christkindlmarktes zu. Da war eine Feuershow zu sehen, bei der ein Artistenpaar mit Flammen jonglierte, als wären es Gummibälle. Nur eines hat man vermisst: Ein Christkind. Aber stattdessen waren die Volksfestkönigin und die Hopfenkönigin gekommen, um die besinnliche Vorweihnachtszeit zu eröffnen.

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