„Lichter für den Frieden“ – Aktion der Fronhofer-Realschule und Katharinengymnasiums

Ingolstadt (intv) Merkel an Macrons Schulter. Das Bild zum Gedenken an das Ende des 1. Weltkriegs ging am Wochenende um die Welt. Mit rund 17 Millionen Toten einer der grausamsten Kriege der Geschichte. Auch Ingolstadt war davon betroffen. Schülerinnen und Schüler des Katharinen-Gymnasiums und der Fronhofer Realschule zündeten Kerzen an, um der Toten im Kriegslazarett Ingolstadt zu gedenken. Einhundert Grablichter stehen rund um den Ehrenhain im Westfriedhof. Eine Flamme für jedes Jahr nach dem Ende des 1. Weltkriegs. Die Gedenkveranstaltung erinnert an die 336 Lazaretttoten, die am Ehrenhain ruhen. Außerdem sind die Grablichter ein Teil der Aktion „Lichter für den Frieden“, deren Erlös dem Volksbund für Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. zugutekommt. In Deutschland herrscht mittlerweile 73 Jahre Frieden. Woanders in der Welt bangen Menschen um ihr Leben, wie in Syrien. Zainab Alsalmo-Ramo hat den Bürgerkrieg hautnah miterlebt. Um dem Krieg zu entkommen, musste sie ihre Heimat verlassen. Zu Fuß floh sie mit ihrer Familie in die Türkei, wo sie als Einzige weiterflüchten durfte. Die restlichen Familienmitglieder mussten wieder zurück nach Syrien. Ohne Eltern und Geschwister schlug sich die Gymnasiastin mit anderen Flüchtlingen weiterhin zu Fuß durch die Wälder nach Griechenland. Zainab lebt jetzt seit drei Jahren in Deutschland und genauso lang dauerte es, bis sie und ihre komplette Familie wieder vereint waren. Zukünftig will Zainab Kindern helfen, die dasselbe Schicksal erleiden, wie sie selbst.