Lesebühne in Pfaffenhofen: Steffen Kopetzky präsentiert seinen neuen Roman

Pfaffenhofen (intv) Renommierte Buchkritiker loben seinen neuen Roman in den höchsten Tönen. Am Freitag Abend konnten sich die Zuhörer im Pfaffenhofener Rathaus ein eigenes Bild von Steffen Kopetzky und seinem Roman „Risiko“ machen. Aus der Lesung wurde eine Erzähl-Reise in die Vergangenheit. Nach Angaben der Stadt Pfaffenhofen lauschten 200 Zuschauer gebannt den Worten des Autors. In seinem neuesten Roman erzählt er von einer legendären Afghanistan-Expedition während des ersten Weltkriegs. Sein Held kommt aus München-Giesing, aber das Fernweh treibt ihn hinaus auf See. Kopetzky erzählte, er wollte seinen Abenteuerroman so schreiben und erzählen, als wäre der Ausgang des Ersten Weltkrieg noch offen. Dabei zeichnete er seine Figuren sehr menschlich. Als der Schriftsteller sich 2003 mit der Afghanistan-Expedition von Oskar Niedermayer auseinander setzte, kam ihm die Idee für das Buch. Letztendlich dauerte es aber bis 2010, bis er tatsächlich einen Weg gefunden hat seine Geschichte zu erzählen. Und natürlich hat Kopetzky es sich nicht nehmen lassen auch in diesem Buch wieder eine heimliche Postkarte an seinen Heimatort zu schicken. „Jeder Autor hat so seine verschiedenen Dinge, die er immer wieder macht, Spiele oder kleine Hinweise, und bei mir ist es eben so,  dass ich in jedem meiner Bücher eine Anspielung auf Pfaffenhofen eingebaut habe. Auch bei Stichnote in Risiko ist das so,“ beschreibt der Autor. Aber nicht nur der Hinweis auf Pfaffenhofen macht dieses Buch lesenswert. Steffen Kopetzky schafft es seine Leser in die Welt zur Zeit des Ersten Weltkriegs mit Haut und Haaren eintauchen zu lassen.