Lernfest symbolisch übergeben

Ingolstadt/Manching (intv) Unter dem Motto „Spaß am Entdecken“ steht das Lernfest, das am 13. Juni 2015 in Manching in die dritte Runde starten wird. Der Gastgeber im vergangenen Jahr, Schrobenhausens Bürgermeister Karl-Heinz Stephan (CSU), hat das Lernfest symbolisch an seinen Nachfolger Herbert Nerb (FW), Bürgermeister von Manching, übergeben und damit auch eine verantwortungsvolle Aufgabe. Denn ein Lernfest will organisiert sein. Wenn das Wetter mitspielt, kann das Lernfest 2015 nur ein Erfolg werden, prophezeit Bürgermeister Karl-Heinz Stephan und übergibt seinem Amtskollegen Herbert Nerb symbolisch den Staffelstab. Er muss es wissen, denn 2013 strömten etwa 12.000 Besucher bei strahlendem Sonnenschein auf das Gelände der Bauer AG.

„Acht Tage vorher war in Schrobenhausen noch Land unter, das schwere Hochwasser, das wir 2013 Anfang Juni hatten. Und da war an diesem Wochenende noch gar nicht an ein Lernfest zu denken, acht Tage später wunderbares Wetter und eine erfolgreiche Veranstaltung. Was mir noch in schöner Erinnerung geblieben ist, ist die Stadtwette, die wir kurzfristig zu bewältigen hatten“, so Karl-Heinz Stephan gestern bei der Staffelstabsübergabe im kelten römer museum in Manching.

12.000 Besucher auf das Barthelmarktgelände zu locken, stellt für den Markt Manching erfahrungsgemäß kein wirkliches Problem dar. Schwieriger wird es da schon bei der noch streng geheimen Stadtwette: „Bammel habe ich nicht vor der Stadtwette, ich hoffe, dass keine große sportliche Aktion kommt, weil ich ein operiertes Bein habe, aber sonst bin ich fast für jeden Blödsinn zu haben, ein bisschen Spaß muss schließlich sein“, freut sich Herbert Nerb auf seine neue Herausforderung.

Denn das ist ja auch das Motto: Spaß am Entdecken. Die Initiative Regionalmanangement Ingolstadt, kurz IRMA, will durch Mitmachaktionen Ausbildungsberufe vorstellen und Unternehmen präsentieren.

Einen ersten Vorgeschmack der Lern-Entdeckungsreise gab das Unternehmen Airbus Defence and Space, die Bürgermeister mussten selbst ihr technisches Geschick unter Beweis stellen. Das landkreisübergreifende Event wird alle zwei Jahre an eine andere Kommune in der Region weitergereicht. Und eines sei an dieser Stelle schon verraten: Der logischen Abfolge nach dürfen sich in drei Jahren die Eichstätter freuen.