Landesgartenschau 2020: Der Knick im See überzeugt

Ingolstadt (intv) Auf der freien Fläche, eingegrenzt zwischen Westpark, Industriehallen des GVZ und dem Piusviertel im Ingolstädter Norden soll binnen sechs Jahren ein grüner Park mit Seebühne, Cafes, ökologischen Nutzflächen und Flaniermeilen entstehen, ginge es nach den Ideen des Planbüros Därr aus Halle an der Saale. Die Vorschläge der Landschaftsarchitekten haben die Preisrichter überzeugt: „Bestechend hier war natürlich dieser große See, der Knick der gestalterisch in den See eingearbeitet wurde. Das Planungsbüro hat auch zu dieser dominaten Nord-Süd-Achse und zur Ost-West-Verbindung eine Diagonale Richtung Altstadt gesetzt“, erklärt Dagmar Voß, Geschäftsführerin der Gesellschaft zur Förderung der bayerischen Landesgartenschauen mbH, die Pläne, die derzeit im Alten Rathaus ausgestellt sind.

Die Auslobung fand bereits im Juni statt, 18 Einreichungen hatten die Preisrichter, darunter Thomas Hehl, zu beurteilen. Überzeugt hat beim 1. Preis das gelungene Zusammenspiel zwischen ökologischen Flächen und Städtebau, sowie die Ost-West-Verbindung zwischen Friedrichshofen und dem Piusviertel. „Es war ein Vorschlag eine Eishalle im Osten des Geländes zu platzieren, die dann aber auch schon für die Landesgartenschau zu Ausstellungszwecken genutzt werden kann. Vor allem für Blumenschauen, für floristische Ausstellungen, da brauchen wir ja Gebäude, das wäre eine gute Kombination. Das Konzept wird immer mehr verfeinert, es sind auch durchaus noch Veränderungen möglich, die Basis ist mit diesem Wettbewerb gelegt und wir sind sehr zufrieden“, so Voß.

Die Vorschläge sollen noch dieses Jahr dem Stadtrat vorgelegt werden, so Hehl. Auch die Bürger sind miteinbezogen: Vom 12. bis 23. November sind die Pläne im Spiegelsaal des Kolpinghauses öffentlich ausgestellt und täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich.