Kriminalstatistik

Ingolstadt (intv) Einbrüche, Diebstahl und körperliche Übergriffe. Heute veröffentlichte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord die Zahlen der Kriminalstatistik. Die Straftaten stiegen im letzten Jahr. Dennoch handelt es sich um eine sehr gute Sicherheitslage, denn die Polizei konnte rund zwei Drittel der Fälle aufklären.

In der Kriminalstatistik ist Ingolstadt Spitzenreiter. Mit 11.000 Delikten macht das einen Anstieg von 260 Fällen, im Vergleich zum letzten Jahr. Jedoch behält Ingolstadt seinen guten Status unter den sichersten Großstädten Bayerns zu sein.  Der Landkreis Eichstätt verbucht mehr Straftaten, nämlich über 11 Prozent mehr. Umgerechnet auf die Bevölkerung, bleibt der Landkreis aber der sicherste in Oberbayern. Insgesamt fällt auf, dass es die Ermittler mit mehr so genannten Rohheitsdelikten, wie Körperverletzungen zu tun hatten, ebenso wie mit einer stark steigenden Zahl gestohlener Fahrräder.

Mit einer steigenden Einwohnerzahl steigt auch die Kriminalität. Das gilt auch für die Straftaten, die Zuwanderer – also Flüchtlinge oder geduldete Asylbewerber begangen haben. Der Anteil der angezeigten Straftaten durch Zuwanderern stieg um 4,4 Prozent. Peter Heigl, der Leiter Polizeiinspektion Ingolstadt sagt, „Natürlich haben wir, tragen die Zuwanderer zum Straftatenaufkommen hier in Ingolstadt bei, 14,8% werden durch Zuwanderer begangen, allerdings muss man auch sehen, dass die Anzahl der Zuwanderer aufgrund der Entwicklung zugenommen hat“

Auffallend ist auch, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche zugenommen hat, vor allem in dicht besiedelten Räumen um die Städte. In knapp der Hälfte mussten die Täter ohne Beute abziehen. Das führt die Polizei darauf zurück, dass immer mehr Menschen ihre Wohnungen zum Beispiel mit Alarmanlagen oder entsprechenden Türen und Fenstern besser sichern.