Kräuterkunde im intv Gartentipp

Ingolstadt (intv) Für jede Terrasse, jeden Balkon und sogar jede Fensterbank. Ein selbstbepflanzter Kräuterkasten sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch dafür, dass unser Essen besonders gut schmeckt.

In unseren Kasten kommen Zitronenthymian, blau blühendes Essigkraut (passt hervorragend zu Kartoffelgerichten), Bohnenkraut (verfeinert Bohnengerichte), klassischer Schnittlauch und die Duftpflanze Teppichkamille. Die unterste Schicht in unserem Kräuterkasten besteht aus Bläthon. Das sind kleine Tonkugeln, die für einen guten Wasserabzug sorgen. Als Abtrennung zwischen Bläthon und Erde dient ein Stück Fleece. Somit kann die Erde nicht nach unten zwischen die Tonkugeln rutschen.
Therese Huber empfiehlt nur kleine, flache Kräuter zu nehmen, da Gewächse, wie beispielsweise Zitronenmelisse viel zu groß werden.

Sind die Kräuter stark verwurzelt, einfach jede Seite ein wenig einschneiden. So wachsen die Pflanzen schneller. Den fertigen Kasten an einen sonnigen Ort stellen, alle zwei bis drei Tage gießen und ganz wichtig: regelmäßig und gleichmäßig ernten. Auch im Winter kann der Kasten draußen bleiben, allerdings an einem geschützten Ort. So gibt es das ganze Jahr über frische und leckere Kräuter!