Kommunalwahl 2014: Alle für eine?

Ingolstadt (intv) Die Allianz für Veronika Peters scheint zu bröckeln. Kurz vor der Landtagswahl fiel die Entscheidung des SPD-Vorstands auf die Unternehmerin als designiert OB-Kandidatin, ohne vorherige Absprache mit der Basis und ohne Abstimmung mit den restlichen Oppositionsparteien. Die fühlen sich durch das Vorpreschen der SPD überrumpelt: „Wir hätten uns eine Bündnispolitik auf Augenhöhe gewünscht“, so Jürgen Siebicke, Stadtrat der Linken. Urspünglich war angedacht, Veronika Peters als parteiübergreifende, gemeinsame Kandidatin zu unterstützen. Die Bürgergemeinschaft Ingolstadt machte kurzen Prozess und schickte kurzerhand Vorsitzenden Christian Lange als eigenen OB-Kandidaten ins Rennen. Laut ödp-Stadträtin Simone Vosswinkel tendiert auch ihre Partei dazu, jemanden aus den eigenen Reihen für die Kommunalwahl im März aufzustellen. Jetzt zögern auch die Grünen, allerdings sei noch alles offen, meint Parteisprecher Christian Höbusch. Die nächsten Wochen wollen Grüne, ödp und Linke zusammen mit ihren Mitgliedern eine Entscheidung pro oder contra Veronika Peters treffen.