Königlicher Ausflug: Eichstätter Sternsinger beim Bundespräsidenten

Eichstätt / Berlin (intv) In diesen Tagen sind sie wieder unterwegs – die Sternsinger. Sie bringen den Segen zu den Menschen und sammeln Spenden für Kinder in Not. Aber nicht nur bei uns klopfen sie an, sondern zum Beispiel auch in Berlin beim Bundespräsidenten – in diesem Jahr waren dort Mädchen und Buben aus dem Bistum Eichstätt zu Gast.
An eine solche Pforte haben die Kinder und Jugendlichen vorher noch nie geklopft: die Tür von Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten in Berlin. Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender hießen die 39 Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt herzlich willkommen. Und ließen sich – natürlich – den Segen an die Tür schreiben.

Eine wichtige Aufgabe für die Mädchen und Buben aus Pietenfeld, Hepberg-Lenting und Buxheim-Eitensheim. Damit dabei auch alles klappte, hieß es fleißig proben: Schon auf dem Weg nach Berlin im Zug und bei der Generalprobe am Vorabend.

Am 6. Januar sitzen dann auch die Gewänder, die Kronen werden zurechtgerückt für ihren Einsatz. Steinmeier und seine Frau bitten die Sternsinger hinein, wo die Kinder und Jugendlichen auf die Not vieler Gleichaltriger weltweit aufmerksam machen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen steht das Thema Kinderarbeit in Indien – mit einem Rollenspiel zum Teppichknüpfen bringen die Sternsinger es dem Bundespräsidenten näher. Im Anschluss an den offiziellen Teil laden Steinmeier und seine Frau die Sternsinger zu Kakao und Saft im Schloss ein.