Know-how für Afrika aus Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Solarmodule, Kraft-Wärmekoppler und Testanlagen – die Labors der Technischen Hochschule Ingolstadt sind bestens bestückt. Die Erforschung von Erneuerbaren Energien ist letztendlich ein Kerngeschäft – das Know-how ist gefragt, seit kurzem auch im südlichen Afrika. Ein Wissenstransfer mit vier Hochschulen nimmt Gestalt an, Vertreter der Partner-Unis machten sich jetzt vor Ort ein Bild. Die Erwartungen sind groß schließlich hat der schwarze Kontinent in Sachen Energie einen gewaltigen Nachholbedarf.

Wie weit der schwarze Kontinent uns in Sachen Energieverbrauch hinterherhinkt verdeutlicht Bundesentwicklungsminister Gerd Müller – der Vergleich hats in sich. Im Gegensatz zu Deutschland fehlt es dort an verlässlicher Energieerzeugung und Versorgung. Hier will die TH Ingolstadt weiterhelfen mit einem Wissenstransfer dahin wo sich Forschung und Entwicklung vorsichtig formieren, denn erst wenn die Infrastruktur steht ist an Licht und Wärme zu denken.

Dabei hat es an Hardware nicht gemangel. US-Amerikaner und Chinesen haben immer wieder geliefert, ohne Unterweisung und Ersatzteil. Was bleibt ist Schrott. Hier setzt das Förderprogramm „Need“ an, ein Transfer zur Schaffung einer sauberen Energieversorgung dort wo die Sonne doppelt so lange scheint wie in Ingolstadt, das A und O ist dabei die Ausbildung vor Ort, praxisnah und dual. Dabei sind die Anforderungen in der Savanne eine andere als im Sumpfgebiet, auch hier ist das Programm differenziert – eine Voraussetzung für die Förderung durch die EU, die eine Milion Euro bereitstellt.

 

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Ist „Need“ erfolgreich, kann sich Prof. Zörner die eine oder andere Forstsetzung vorstellen. Denn der Energiebedarf ist gigantisch – nicht nur in Afrika.