Knapp 10 Millionen für Köschinger Badespaß

Kösching (intv) Seit 2015 sitzen die Köschinger buchstäblich auf dem Trockenen. Denn seit mittlerweile drei Jahren ist das Hallenbad wegen Schäden am Dach geschlossen.
Mittlerweile weiß der Marktgemeinderat laut Gutachten: Eine Sanierung ist bei dem über 40-jährigen Bauwerk nicht mehr möglich. Also – Neubau.
Jetzt, 2018, sind die Köschinger auf der Zielgeraden des Genehmigungsverfahrens, und die Fliesenfarben stehen auch schon fest.

Warm, freundlich, familiär. Farbenfroh in Rot- und Orangetönen lädt das neue Hallenbad am Weinberg die Köschinger zum Schwimmen ein. – in der Theorie. Bürgermeisterin Andrea Ernhofer (SPD) beschreibt, was alles drin ist im neuen Schwimmtempel: „Es wird ein Hallenbad werden, das das Jahr über geöffnet hat. Selbstverständlich barrierefrei zugänglich. Wir haben vier 25-Meter-Bahnen, also wie gehabt, ein Lehrschwimmbecken, einen kleinen Wellnessbereich und ein Nichtschwimmerbecken, sodass sich auch Familien mit Kleinkindern hier aufhalten können. Wir bauen auch wieder eine finnische Sauna und das tolle ist, man kann nach dem Saunagang raus ins Freie“, schildert Ernhofer.

Auch ein Kiosk ist mit dazugeplant, der sowohl Hallen- als auch Freibad bedienen soll. Kostenrahmen alles in allem: 10 Millionen Euro. Für einen Markt wie Kösching zwar kein Pappenstiel, aber machbar. Auch Klassen der Mittel- und Realschule sollen hier das Schwimmen üben können.
Doch wann? Wenn alles gut geht, ist im Sommer 2018 Spatenstich: „Die Bauzeit beläuft sich auf 18 Monate, so wurde uns von den Architekten versprochen. Damit könnten wir im Dezember 2019 fertig sein, vorausgesetzt, die Ausschreibungen bleiben im Kostenrahmen.

„Ein Hallenbad plant man nur einmal im Leben“, so Bauleiter Günter Wulfram. Für Ernhofer steht in näherer Zukunft aber ein zweites Badprojekt ins Haus.
Ist das Hallenbad fertig, will sie die Freibadsanierung in Angriff nehmen. Denn das ist zum Großteil genauso alt wie das jetzige Hallenbadgebäude.