Kleine Weltretter: Grundschüler besuchen Umweltausstellung

Schrobenhausen (intv) Jeder von uns kauft jährlich rund 200 Plastikflaschen und verbraucht insgesamt gut 40 Kilogramm Plastik. Kein Wunder also, dass unsere Meere immer mehr zu Müllhalden werden. Die Ausstellung „Rette die Welt…zumindest ein bisschen“ zeigt, wie wir sparsamer mit Ressourcen umgehen können.

Die Drittklässler der Franziska-Umfahrer-Grundschule Schrobenhausen wissen schon gut über die Natur aber auch über die Umweltverschmutzung Bescheid. In der Ausstellung zeigt Umweltpädagogin Renate Schwäricke den Grundschülern, wie viel Wasser zum Beispiel für die Produktion eines einfachen T-shirts benötigt wird.

„Dass das nicht einfach nur da ist und in irgendeinem Regal wächst und man kauf es. Sondern, dass für jedes Ding Rohstoffe gebraucht werden, die endlich sind. In vielen Plastiksachen ist Erdöl drin. Die Ressourcen müssen nicht nur für uns in Deutschland reichen, sondern für alle Menschen auf der Welt und auch noch für nachfolgende Generationen. Und damit dann wirklich seinen eigenen Bedarf zu hinterfragen. Viele Dinge sind einfach unnütz, wie zum Beispiel die Plastikverpackung um die Salatgurke.“, erklärt Renate Schwäricke.

Die Drittklässler erfahren in der Ausstellung hautnah wie sehr der Mensch der Natur zusetzt. Mit viel neuem Wissen bepackt, wollen die Acht- und Neunjährigen die Welt nun ein kleines bisschen besser machen. Noch bis Mittwoch ist die Ausstellung „Rette die Welt…zumindest ein bisschen“ in der Stadtbücherei Schrobenhausen zu sehen. Danach zieht sie weiter in die Kreisbücherei Pfaffenhofen.