Keine Experimente: Ingolstädter CSU setzt erneut auf ein Regierungsbündnis mit den Freien Wählern

Ingolstadt (intv) Der Flirt war nur kurz, doch schon allein die Tatsache, dass die CSU vier Verhandlungsrunden mit den Grünen angesetzt hat, zeigt wie ernst es die Christsozialen gemeint haben. Zum einen haben die Ökos kräftig zugelegt, zum anderen sind alle ökologische Themen längst mainstream. Doch auf ein Regierungsbündnis wollten sich der designierte Ob Christian Lösel und seine Partei dann doch nicht einlassen.

So kommt es zu einer Neuauflage von Schwarz-Orange. FW-Stimmenkönig Sepp Mißlbeck soll 3. Bürgermeister bleiben und gilt als Garant für die konservative Allianz. Eine stabile Mehrheit hat FW-Fraktionschef Peter Springl im Vorfeld versprochen. Doch Bündnistreue heiße nicht, dass über die gesamte Periode zu allem grundsätzlich Ja und Amen gesagt werde. Allerdings werden die Grünen nicht leer ausgehen. Sie sollen ein neues Referat erhalten, das auf eines ihrer Kernthemen ausgerichtet sein wird , im Gespräch ist ein Umwelt- oder ein Bildungsreferat. Das heißt dann auch,  dass ein  amtierender Ressortleiter Zuständigkeiten an das neue Referat abgeben muss. Der Neuzuschnitt der Referate ist damit eine der ersten Aufgaben der neuen Stadtregierung, die am 2. Mai ihre Arbeit aufnehmen wird.

Zuvor aber haben die grünen Mitglieder das Wort. Segnen die am 29. April das Angebot auf ein grünes Referentenamt ab, gestaltet die Öko-Partei erstmals die Stadtpolitik aktiv mit.

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