Kein Glück für Schwammerl-Sucher

Ingolstadt (intv) Regen und milde Temperaturen – beste Voraussetzungen für das Wachstum von Pilzen. In den Wäldern der Region müssten die Schwammerl zur Zeit also so richtig sprießen – doch leider ist das Gegenteil der Fall. Denn entscheidend ist das Wetter der vergangenen Monate – und da war es nun mal viel zu trocken und heiß. Die meisten Schwammerl-Sucher gehen zur Zeit deshalb leider mit leeren Körben nach Hause. Pilzberater Wolfgang Teschner gibt aber Entwarnung: Denn wenn die Voraussetzungen stimmen, können die Pilze über Nacht aus dem Boden schießen. Teschner ist jeden Montag ab 10.30 Uhr im Stadtteiltreff Konradviertel anzutreffen. Dann untersucht er die Schwammerl nach ihrer Genießbarkeit oder beantwortet Fragen. Nicht immer einfach, vor allem weil es in Bayern bis zu 6000 verschiedene Pilzarten gibt. Deshalb: Nur die Pilze essen, die man zu einhundert Prozent kennt. Denn ein falscher Schwammerl kann bereits tödlich sein. Zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die trotz der schlechten Voraussetzungen ein paar Pilze sammeln wollen: Die meisten Schwammerl findet man laut Teschner zur Zeit im Altmühltal.